Fussball: Unsere FCZ-Frauen forderten Italiens und Frankreichs Vorzeigeklubs

Mitte August fand in Hägendorf mit dem «WomensCup» ein phänomenal besetztes, internationales Turnier statt. Die UNITED-Fussballerinnen der FCZ-Frauen schrieben ein schönes Kapitel.

Mit der AC Milan, PSG und Juventus Turin machten drei ausländische Hochkaräter ihre Aufwartung in Solothurn. Sowohl die beiden italienischen Equipen wie auch der Klub aus der französischen Hauptstadt reisten mit zahlreichen Nationalspielerinnen an. Paris ist in Frankreich die Nummer 2 hinter Lyon und die Turinerinnen stellen derzeit die beste italienische Frauen-Formation. Ein Teilnehmerfeld also wie es hierzulande im Herren-Fussball schlicht unvorstellbar ist. Die weibliche Sport-Prominenz löste dann auch ein gewisses Echo aus. Die vier Partien wurden  von gegen 3000 Zuschauern verfolgt – eine respektable, schöne Zahl.

Punktgewinne waren aus FCZ-Sicht an diesem Vorbereitungsturnier keine zu holen. Zu stark präsentierten sich im Halbfinale die Mailänderinnen (2:3-Niederlage). Eine Klasse besser war dann im Spiel um Platz 3 der italienische Meister aus Turin (0:4-Niederlage). Zu einzelnen Teilerfolgen reichte es gerade aus UNITED-Sicht aber gleichwohl. Die drei aktuellen Lernenden Lydia Andrade, Seraina Piubel (beide 16A) und Ella Ljustina (18B) kamen zu beträchtlich Matchpraxis und wertvollen Erfahrungen. Bei der 2:3-Niederlage steuerte Lydia nach einem schönen Solo gar einen Treffer bei.

Die FCZ-Frauen, bei denen auch die UNITED-Absolventinnen Riana Fischer (2014), Meriame Terchoun (2016), Lorena Baumann (2017) und die noch rekonvaleszente Alissia Piperata (16B) unter Vertrag stehen, nutzten den High-Class-Vergleich als Einstimmung auf die anstehende internationale Hürde. Mitte und Ende September kämpft der hiesige Liga-Krösus erst auswärts, dann zuhause um den Einzug in die Achtelfinals der UEFA Women’s Champions League gegen den weissrussischen Vertreter SKA Minsk.