Eishockey: Zwei UNITEDS am weltweit bestbesetzten U18-Turnier

Trotz üppiger Temperaturen haben auch die Wintersportlerinnen ihre Saisonvorbereitung längst wieder aufgenommen. So auch die Eishockey-Fraktion der UNITED. Die talentiertesten Schweizer U18-Junioren weilten für den Feinschliff mit der Nationalmannschaft kürzlich in Kanada. Mit Simon Knak und Sascha Huber waren zwei UNITEDS mit dabei.

Es ist das bestbesetzte Nachwuchsturnier der Welt! Manche rechnen dem Hlinka-Gretzky-Cup gar den grösseren Stellenwert, das höhere Level wie der offiziellen U18-Weltmeisterschaft der IIHF am Saisonende. Dies, weil etwa die Kanadier aufgrund der Liga-Playoffs die Nachwuchs-Weltmeisterschaften nie in Bestbesetzung beschicken. Dies ist beim Hlinka-Gretzky-Cup anders. Und dies bekam auch die Schweizer U18 zu spüren.

Gegen Kanada unterlagen die Schweizer gleich mit 0:10, gegen Schweden lief es etwas besser. Nur 0:1 nach zwei Dritteln, am Ende aber auch wieder 0:5. Weil auch die beiden übrigen Partien (3:5 gegen die Slowakei  und 2:8 gegen Finnland) verloren gingen, beendeten die Eisgenossen das Turnier auf dem achten und letzten Platz.

Gleichwohl ziehen Simon Knak (Kloten) und Sascha Huber (ZSC), die beiden UNITED-Lernenden ein positives Fazit zum Kanada-Trip. „Wir sahen, wo die internationale Messlatte für uns liegt. Wir gehören derzeit zwar der Nationalmannschaft an, haben international aber noch nichts zu bestellen. Das spornt an.“, räumt etwa Simon ein. Der Stürmer der Klotener Elite-Junioren war einer der grossen Lichtblicke, schoss selbst zwei Tore, gefiel mit weiteren guten Offensiv-Szenen und empfahl sich als ‚Underager‘ für weitere Aufgaben.  

Eine Teilnahme für Grossvater-Geschichten

Atemberaubend – im durchwegs positiven Sinne verstanden – ist beim Hlinka-Gretzky-Cup jeweils der Rahmen. Gerade die Partien gegen Gastgeber Kanada sind ein Gassenhauer. Gegen die Schweiz strömten über 6‘500 Zuschauer (!) zu diesem de facto U18-Friendly. Die eröffnenden Nationalhymnen wurden nicht etwa ab Band vorgespielt. Ein eigens engagierter Jodel-Chor trug den Psalm vor und sorgte bereits vor dem ersten Bully für Gänsehaut. Von beachtlicher Resonanz war schliesslich auch die mediale Berichterstattung vorab in den nordamerikanischen Sportblättern.