Fussball: Ostschweizer Klubs reiten auf der UNITED-Erfolgswelle

Sowohl der FC St. Gallen in der Bel Etage wie auch der FC Wil in der zweithöchsten Liga mischen derzeit mit auffällig jungen Teams mit beachtlichem Glanz die NLA und NLB auf. Beide Klubs können auf auffällig viele UNITEDS zählen.

Dem «Blick» stachen diese Woche die tiefen Altersdurchschnitte der beiden Ostschweizer Fussball-Flaggschiffe ins Auge. Die «Espen» stellen die durchschnittlich jüngste Mannschaft im Oberhaus; in der NLB ist nur der FC Chiasso einen Tick «frischer» wie die Akteure des FC Wil. Das liegt in entscheidender Weise an der grossen UNITED-Fraktion.

Beim FC St. Gallen schaffte in jüngster Vergangenheit jährlich mindestens ein UNITED-Lernender den Sprung in die 1. Mannschaft. Mit Captain Silvan Hefti, Nicolas Lüchinger, Fabio Solimando, Leonidas Stergiou, Tim Staubli, Alessandro Kräuchi, Boris Babic und Angelo Campos zählen gleich acht (!), zum Teil noch aktuelle UNITED-Lernende zum Stammpersonal der Grün-Weissen.

Unter dem Label «Future Champs Ostschweiz» und unter der Führung des FCSG bündelt die Ostschweiz ihr fussballerisches Know-how seit einigen Jahren und kann dadurch Jahr für Jahr Talente an die Super League heranführen. Natürlich ist auch der FCSG ob der jüngst höchst erfolgreichen «Jugendarbeit» ausgesprochen erfreut. So gaben die Sankt-Galler in den vergangenen Tagen eine eigens fabrizierte Broschüre heraus.

Imposante Dimensionen nimmt das UNITED-Kontingent auch beim FC Wil an. Yuri Klein, Lindrit Kamberi, Jan Wörnhard, Fabian Rohner, Ajet Sejdija, Kastrijot Ndau und Bledian, Krasniqi, also sieben Fussball-Hoffnungen, gehen derzeit höchst erfolgreich für den Verein auf Punktejagd. Die Wiler sind derzeit die Überraschung in der «Brack-Liga» liegen nach elf gespielten Runden auf dem starken 3. Platz.