Skispringen: Starke Auftritte des Skisprung-Quartetts

Dominik Peter, Sandro Hauswirth, Lars Kindlimann (alle 16d) und Olan Lacroix (17b) deuteten auf verschiedene Weise ihr Potenzial an. 

Auf Juniorenstufe geniesst die internationale Alpen-Cup-Serie mit Wettkämpfen in Einsiedeln, im Val die Fiemme (ITA), Villach (AUT), Klingenthal (D), Kranj (SLO) und Oberhof (D) den grössten Stellenwert. In zehn Tagen wird die Tournee mit den finalen Springen in Chaux Neufe abgeschlossen.

Dominik Peter wird mit ziemlicher Sicherheit die Gesamtwertung auf dem hervorragenden zweiten Platz abschliessen. Vor dem letzten Springen liegt Dominik 190 Punkte hinter dem österreichischen Spitzenmann, aber auch rund 130 Punkte vor dem ärgsten Verfolger. Der 17-Jährige entschied den einen Wettkampf in Slowenien für sich und durfte sich über zwei Podiumsplatzierungen und zwei weitere Top-6-Resultate freuen.

Der Steger war daher auch ein Kandidat für die A-WM, die in diesen Tagen im österreichischen Seefeld stattfindet. Der Athlet und die Verbandstrainer entschieden indes gemeinsam, das Alpen-Cup-Finale zu priorisieren und die WM-Premiere hinauszuschieben. Der UNITED-Springer bleibt aber auf dem Radar der Elite-Coaches und ist für die den Weltcup-Zirkus abschliessenden Raw-Air ein Thema. Diese norwegische Mini-Tournee umfasst vier Springen. 

Sandro Hauswirth, ursprünglich mit den grössten Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet, sprang in diesem Winter auf verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig. Zu Weltcup- und Kontinental-Cup-Einsätzen gesellten sich auch Alpen-Cup-Starts. Im Junioren-Wettbewerb reichte es zum achten Gesamtrang und einem 5. Platz als Highlight. Im Kontinental-Cup sticht der 11. Rang in Engelberg heraus, bei der Elite qualifizierte sich der Berner bis anhin ein Mal für den Wettkampf (Rang 49).  

Lars Kindlimann steigerte sich nach einem schwierigen Herbst mit ansprechenden Resultaten im Alpen-Cup. Bei vier dieser sechs Springen seit Ende Dezember landete Lars in den Punkterängen und ist vor dem Finale noch knapp ausserhalb der Top 30 klassiert.

Olan Lacroix blickt auf eine Saison mit Upds und Downs. Der Romand verbesserte sich in technischer Hinsicht merklich, konnte die Fortschritte auch schon in Weitenmeter ummünzen. Sein bestes Resultat glückte ihm mit dem 20. Rang im Alpen-Cup in Villach. Nach Frankreich reist er nun mit einer klaren Zielsetzung. Um das Gesamtklassement unter den ersten 40 abzuschliessen und damit im C-Kader zu bleiben, visiert Olan eine Klassierung im Rahmen des Villach-Springens.