Volleyball: UNITED-Absolventin Livia Zaugg feiert Qualifikation für die EM

Sie gehörte 2015 einer volleyballbegeisterten Abschlussklasse an. Rund dreieinhalb Jahre später schaffte Liva Zaugg nun Sporthistorisches. Erstmals überhaupt nimmt die Frauen-Nationalmannschaft im kommenden Spätsommer an einer Endrunde teil.

Die Schweiz mit der Aussenangreiferin Livia verdiente sich das EM-Ticket in der entscheidenden Partie gegen Österreich mit einem überzeugenden Start. Zwei Sätze hätten der Schweiz bereits genügt. Und eben diese zwei Satzpunkte sicherte sich Livias Team vor über 1100 Zuschauern in der stimmungsvollen Atmosphäre in Schönenwerd gleich zu Beginn mit 25:23 und 25:22. Dass die Schweiz die Partie hinterher noch aus der Hand gab und im fünften Satz im Tiebreak unterlag, hatte auf die Feierlaune bei Livia und Co. keinen Einfluss.  

Die Gruppenauslosung für den dezentral in Polen, Ungarn, der Slowakei und der Türkei ausgetragenen kontinentalen Titelkampf erfolgt morgen Mittwoch in der türkischen Hauptstadt. In diesem Jahr nehmen erstmals 24 statt wie bisher 16 Nationen an der EM-Endrunde teil.

Für Livia, die bis anhin auf knapp 30 Länderspiele  kommt, wird die Endrunde selbstredend das Karriere-Highlight sein. Zur Vorbereitung reist die NLA-Spielerin von SM‘ Aesch Pfeffingen mit der Nationalmannschaft im Mai ans weltbekannte Volley Masters nach Montreux und anfangs Juli an die Universiade nach Neapel.

An den Europameisterschaften vom 23. August bis 8. September 2019 muss das Team von Timo Lippuner in der Vorrunde gegen Rekord-Weltmeister Russland, Co-Gastgeber Slowakei, Deutschland, Weissrussland und Spanien antreten. Laura Künzler und Co. bestreiten die fünf Gruppenspiele in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Dies ergab die Auslosung am Mittwoch in Istanbul.

Der Start in die EM-Endrunde, die erstmals mit 24 statt wie bisher mit 16 Teilnehmern ausgetragen wird, erfolgt für die Schweizerinnen am 23. August. Um in die Achtelfinals vorzustossen, müssen die Schweizer Aussenseiterinnen in der Sechsergruppe zwei Teams hinter sich lassen.